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Der Eingriff der Nationalsozialisten auch in den Sport

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten veränderten sich die Bedingungen für den Vereinssport einschneidend. Am 24. März 1933 verfügte die Regierung Thüringens das „Verbot sämtlicher Arbeitersportorganisationen“. Das betraf zahlreiche Sportvereine so z.b. in Weißenborn, Eisenberg, Hermsdorf, Bürgel und viele andere mehr.Nach der Zwngsauflösung wurde das Eigentum eingezogen und man versuchte Teile der Arbeitersportler in die nationalsozialistischen Sportstrukturen zu übernehmen. Zum anderen wurden die Satzungen aller Vereine außer Kraft gesetzt und in den Sportvereinen das Führerprinzip durchgesetzt. Der Sportbetrieb lief unter Regie des Nationalsozialistischen Reichsbundes für Leibesübungen zumindest bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges weiter.

In den Chroniken der Sportvereine stellen wir fest, dass mit den zahlreichen Einberufungen auch die Sportler stark betroffen waren und die Arbeit in den Vereinen mit dem 2. Weltkrieg weitgehend zum Stillstand kam. Viele erfolgreiche Vereinssportler wurden Opfer des 2. Weltkrieges.